Der erste Kontakt

Schön restaurierter Unimog 406

Schön restaurierter Unimog 406 für knapp 30.000 Euro

Auf der Suche nach einem Unimog 406 per Internet kommt einem schon allerhand unter die Augen. Vom 1.300-Euro-Rosthäufchen bis zum sauberst hergerichteten und restaurierten Prachtexemplar für knapp 30.000 Euro (Siehe Bild rechts, mit freundlicher Genehmigung von www.autohaus-vehrs.de).
Wohlgemerkt für ein in der Regel über 30 Jahre altes Nutzfahrzeug, mit 3,5 Tonnen Gewicht, 84 PS aus 5,6 Litern Diesel-Hubraum und einer daraus resultierenden Höchstgeschwindigkeit von ca. 80 km/h, das dabei aber durchaus 16 oder mehr Liter auf 100 Kilometer verbraucht.

Was man bei dieser Suche über einen längeren Zeitraum auch deutlich bemerkt: es ist ein ziemlicher Durchsatz im Markt! mobile.de, autoscout24.de truckscout24.de, ebay.de: überall ist ein reges Kommen und Gehen. Allerdings konnte keines der vielen Fahrzeuge die Schwelle hin zu einem gesteigerten Interesse überwinden.

Irgendwann stieß ich bei mobile.de dann auf einen Unimog mit diesen Bildern hier:

Zugegeben: die Aufnahmen waren recht schlecht: relativ klein und ein wenig unscharf. Aber so insgesamt sah der Mog doch ganz gut in Schuss aus. Und: BLAU!!! Das war doch mal was anderes zwischen all den grünen und kommunal-orangefarbenen Exemplaren. Und sehr gigantisch war natürlich auch die Bereifung im Format 14.5-20! Das sah schon ordentlich aus.
Der Mog ist Baujahr 1976, hat 131.478 km und 3996 Betriebsstunden. In der Beschreibung stand etwas von kaum Rost aber auch davon, dass der 2. und 4. Gang ab und an herausspringen würde.

In jedem Fall wurde der Mog auf Anhieb als interessant genug eingestuft, um mit dem Verkäufer in Kontakt zu treten und einige weitere Dinge zu bereden. So ist z.B. ein Heckkraftheber, der in der Fahrzeugbeschreibung erwähnt ist, auf den Bilder nicht zu sehen. Es stellte sich heraus, dass der Kraftheber momentan nicht montiert aber vollständig vorhanden ist. Der Unimog ist früher in einer Mercedes-Benz-Werkstatt als Rangierfahrzeug gelaufen und wurde von dieser von Kommunal-Orange auf Blau umlackiert. Von daher stammt auch der weiße „Mercedes-Benz“-Schriftzug auf der Motorhaube.

Das Fahrzeug blieb auch nach dem Gespräch und trotz der angesprochenen Probleme mit dem Getriebe, weiterhin interessant genug. Für den 25. Juli wurde eine Besichtigung in der Nähe von Beilngries vereinbart.

3 Gedanken zu „Der erste Kontakt

  1. Dieter Liebetrau

    Eine frage bitte.
    Stimmt es das man einen Unimok mit einen Staplerschein fahren darf. Und wieviel würde eine gebrachter Unimok kosten ?
    vielen Dank für ihre Antwort.

    mit fdreundlichen grüßen

    liebetrau

  2. Alexander Beitragsautor

    Dass man einen Unimog mit Staplerschein fahren darf, habe ich noch nie gehört. Kann ich mir auch absolut in keiner Konstellation vorstellen.
    Die Preise variieren ja nach Modell und Alter, grob zwischen 2.000 und 40.000 euro. Es geht aber auch teurer… :-)

  3. Karl Otto Gabel-Müller

    Hallo, gehöre schon seit Kindertagen zur UNIMOG- Fan Gemeinde! Meine ersten Erinnerungen stammen von 1961,als ich mit 3 Jahren als „Beifahrer“ mit meinem Vater in einem 411 117 unseren 2. Bruns-Schnellläufer Kippanhänger beim Händler abholen durfte. UNIMOG und Hänger gibt es noch bei uns im Weingut, der 411er ist fast täglich noch im Einsatz zum Fahren in die Weinberge. 1984 ist dann noch ein 406 120 hinzugekommen, der die hauptsächlichen Transportarbeiten übernommen hat. 1998 leistete ich mir dann noch einen 10 Tonnen Reisch-Kippanhänger, dieses Gespann erledigt seitdem den Transport der Trauben (alle noch handgelesen) vom Weinberg ins Kelterhaus zum Pressen. Vorher erledigte der 411er dies. teilweise auch mit 2 5-Tonnen-Schnellläufer-Kippanhängern. Nur leider nagt der Zahn der Zeit immer mehr am 411er, er bräuchte dringend eine Generalsanierung, die bezahlbar ist!
    Vor allem am Fahrerhaus gibts viel zu tun!

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